14 Handschrift-Fonts die du (hoffentlich) noch nicht kennst
Fonts die Handschriften ähneln oder nahe kommen, hat sicher jeder auf seinem Rechner. Nein, ich rede nicht von Comic! Ab und zu braucht es aber auch mal neue!…
Wenn es nicht so verdammt weit weg wäre, so würde sich ein Besuch der Austellung im MoMA New York mit Arbeiten von Tim Burton sicherlich sehr lohnen! Wen es tröstet, der schaut sich die kurze Animation von Tim Burton an und freut sich trotzdem.
Eine gelungene Arbeit von Studenten der BYU unter Aufsicht vom Mentor Brent Barson – der Eröffnungsfilm zum Typophile Festival. Alles in Handarbeit geschnitzt, geschnitten und gelasert und mit einer nicht zu verachtenden Ausrüstung (RED One, Canon EOS 5D Mark II, Canon EOS 40D, Nikon D80) produziert. Prädikat: Sehenswert und super gemacht!
Eine erstaunlich gut erdachte und umgesetzte Arbeit zum Thema: Lokale Resourcen nutzen. Hellmann’s in Kanada möchte, dass man mehr lokale Produkte einkauft, um den teilweise unnützen Import nach Kanada von direkt verfügbaren Lebensmitteln einzudämmen. Gute Idee – nicht nur für Kanada, sondern auch für den Rest der Welt – und dazu noch wirklich sehenswert umgesetzt! Eat Real. Eat Local. ist die Webseite zum Clip.
Sie kennen es bestimmt selbst: Newsletter & Emails, die so übersichtlich sind wie Ihre Wohnung nach der ersten Party als Ihre Eltern in Urlaub waren. Fotos von Mitarbeitern, die einen in der nächsten Nacht im Traum jagen. Nun vielleicht wurde meine E-Mailadresse auch mit der Bewerberadresse von „Germany’s next Top Zombie“ verwechselt. Aber das muss doch nicht sein.
Mal im ernst! Ich wollte die gleichen Fehler nicht auch machen und habe mich mal umgesehen. Hier ein paar Basis-Tipps rund um den Newsletter:
Texte in Emails werden nur „gescannt“. Bieten Sie dafür eine gute Struktur an! Mit hervorgehobenen Überschriften, kurzen Absätzen oder Listen laden Sie Ihre Kunden zum lesen ein. Nein, ich spreche nicht von in rot blinkenden Zeilen!
Bringen Sie es auf den Punkt, je weniger desto besser! Vor allem der erste Absatz wird fast gar nicht gelesen und übersprungen. So nett es von Ihnen gemeint ist und Sie mühevoll lange einführende und freundliche Absätze schreiben – nö, ist nichts für den Online-Leser! Nutzen Sie diesen Platz besser, z.B. für eine Inhaltsangabe.
Neben kurzen Formulierungen sollten Sie klar und deutlich sagen was Sie vom Kunden wollen: „Jetzt bestellen“, “hier weiterlesen“. Das sogenannte „Call to Action“ zieht die Aufmerksamkeit der Leser auf sich. Nur nicht zu deutlich: „Gib mir Dein Geld!“
Geben Sie Ihren Lesern oft die Möglichkeit zu Klicken. Reißen Sie Artikel nur an und verlinken Sie den restlichen Text. So haben sie Ihre Kunden auch gleich auf Ihrer Internetseite.
Halten Sie Ihre Firmen CI ein, benutzen Sie die gleichen Farben und ein gut aufgelöstes Logo! Eine tolle Animation und ein bewegter Schriftzug – nein, lassen Sie das! Halten Sie es einfach. Am besten Sie lassen sich ein Layout vom Fachmann erstellen, das Sie selbst inhaltlich bearbeiten können.
Denn Bilder lenken vom Text ab und werden vom Betrachter sowieso ignoriert. Eyetracking Studien belegen, dass ein Banner im oberen Bereich der Email und Bilder im Fließtext meist einfach übersprungen oder sogar als störend empfunden werden. Gut geeignet sind Bilder wiederum, wenn man textlich gar nicht so viel kommunizieren will. Bedenken Sie nur, dass die meisten Emailprogramme Bilder sperren.
Eine Ausnahme unter den Bildern sind Darstellungen von Gesichtern, z.B. von einem Ansprechpartner. Diese werden besonders lange betrachtet und steigern sogar die Bereitschaft zu Lesen. Emails ohne Personenfoto wurde im Vergleich weniger Aufmerksamkeit geschenkt. Wählen Sie jedoch authentische, zu Ihrem Unternehmen passende und ansprechende Fotos von Ihren tatsächlichen Mitarbeitern. Nun, werfen Sie noch mal einen Blick auf Ihre Mitarbeiter und entscheiden Sie dann.
Neben dem (guten) Bild einer Ansprechperson kann auch gleich die Emailadresse für eine Antwort stehen. Der Grundgedanke einer Email ist der Dialog. Geben Sie Ihrem Leser die Möglichkeit dazu.
Wenn Sie verschiedene Newsletter zur Auswahl haben oder mehrere Informationen über Ihre Kunden einholen wollen, machen Sie das am besten in zwei Schritten. Das erste Formular dient zur reinen Eingabe der Personendaten. Durch klicken des Buttons „abschicken“ oder „weiter“ gelangt man zum zweiten Formular in dem Sie weitere Dienste anbieten können oder freiwillige Informationen abfragen. Bei Versuchen konnte die Absprungrate so halbiert werden. Zusätzlich füllten bis zu 90% der Kunden auch das zweite Formular aus.
5000 verschickte Newsletter an Kunden, die es nicht interessiert. Egal, hauptsache jeder weiß Bescheid? Hm, knapp daneben oder können Sie sich wirklich vorstellen, dass es einen Vegetarier und Peta-Aktivisten begeistert, dass die Grillsaison begonnen hat? Damit machen Sie sich keine Freunde. Verschicken Sie lieber wenige Emails an Kunden, die ein bestimmter Bereich wirklich interessiert. Nutzen Sie angegebene personenbezogene Daten und sprechen Sie Ihren Leser persönlich an.
Es gibt verschiedene Dienstleister, die Ihnen beim Erstellen, Verschicken und Managen Ihrer Newsletter und Emails helfen. Dafür brauchen Sie keine teuren Programme zu kaufen und zahlen nur für die Emails, die Sie wirklich verschicken. Teilweise sind die Anwendungen auch kostenfrei. Empfehlenswerte englischsprachige Anbieter: mailchimp.com (auch kostenlos!) und campaignmonitor.com
Man kann es nicht oft genug sagen: für werbliche Emails und Newsletter brauchen Sie die Zustimmung des Adressaten! Das gilt auch für Ihre bestehenden Kunden. Eine Geschäftsbeziehung ist keine ausdrückliche Zustimmung zu einem Newsletter! Geben Sie auch an wo sich der Kunde registriert bzw. warum er den Newsletter erhalten hat und die Möglichkeit sich abzumelden. Ihr Impressum gehört ebenso in jede Email.
Zur Autorin:
Katharina Falkowski ist Gründerin des Eventmarketing Blogs eveosblog.de und des Marketplace für Event-Dienstleistungen eveos.de. Im eveosblog schreibt Sie regelmäßig über Themen aus der Live-Kommunikation, Marketing und Event-Marketing sowie Social-Media.
[1] Webanwendungen bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Software_as_a_Service
Geformt und gelegt aus Ed’s eigener Krawatten Sammlung – die Display Schriftart Tie-pography! Ein wirklich wunderbarer Anblick muss ich sagen. Bin gespannt welche Modemarke die Idee als erstes aufnimmt.
Eine sehr gut gemachte Thesis von Christopher Hendryx – die gleichzeitig auch Bewerbung ist. Der kleine Animationsfilm „Oxygen“, der wie der Titel erraten lässt, zeigt einige Beziehungen des Elements Sauerstoff zu anderen Elementen in witziger Art und Weise. Bestanden!
Die Entwicklung von Webseiten nimmt gerade bei der Überprüfung in den verschiedenen Web-Browsern sehr viel Zeit in Anspruch, da das Verhalten nicht gleich ist und teilweise auch höchst sonderbar. Gerade bei älteren Modellen ist die Darstellung und oft auch die Funktionsweise — gerade bei modernen Anwendungen bspw. mit Ajax — ein Hindernis. Wer es sich leisten kann und sein Besucher oder Benutzer auf den Umstand eines ziemlich veralteten Web-Browsers hinweisen möchte, kann es sich ab sofort einfach machen und die IE6 Upgrade Warning einsetzen.